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Hallo Schnüffelfreunde,

heute will ich euch mal ein paar Episoden aus meinem Hundeleben erzählen.

Letztes Wochenende war total langweilig, denn mein Frauchen war an der Ostsee - ohne mich und konnte nicht auf den Hundeplatz zum Training fahren.

Aber dieses Wochenende kommt sie mir nicht davon! Es ist Sonnabend und die Zweibeiner haben schon Mittag gegessen. Also schiebe ich vorsichtig meine Hundenase um die Couchecke und wuffe leicht fordern mein Frauchen an. Sie lacht und fragt: Ist es schon soweit? Woher weiß du eigentlich, dass Sonnabend ist und am Nachmittag Training?

Doofe Frage: schließlich warte ich schon die ganze Woche auf das Wochenende und das Treffen meiner Hundefreunde auf dem Platz. Um meiner Forderung Nachdruck zu verleihen, springe ich mit den Vorderpfoten auf Frauchens Schoß und kuschel meinen Kopf an - da steht sie besonders drauf - klappt dann meistens mit dem Gassigehen. Wuff, ich kann nur sagen, ich hab mein Frauchen im Griff. Schon holt sie die Autoschlüssel und ab geht es Richtung Warlin.

Angeschnallt im Auto warte ich ungeduldig, dass sie Endlich nach Rühlow abbiegt. Dann freue ich mich schon so wahnsinnig, dass ich bellen muss.

Auf dem Hundeplatz treffe ich dann Ondra (Dackel), Emma (Dt. Dogge), Fanny (Schäferhund) und Rocco (Schnauzer). Doch zuerst muss ich zum Bach laufen und baden - Frauchen schimpft zwar immer, aber das tut soooo gut.

Nach einigen Runden auf dem Parcour gehts schon wieder nach Hause. Aber morgen habe ich die nächste Chance, Sonntag ist ab 10 Uhr Training und es ist schönes Wetter angesagt. Bei Regenwetter geht mein Frauchen nämlich nicht mit mir auf den dann oft matschigen Hundeplatz - naja ist wohl mein langes Cockerfell dran schuld - mir würde es jedenfalls nichts ausmachen.

Sonntag: 8 Uhr. Ich lege meinen Kopf auf Frauchens Bett und puste sie leicht an - Zeit aufzustehen! Um 9 Uhr kommen wir schon vom Spaziergang wieder - kurz Hausarbeit erledigen. Da werde ich schon ungeduldig: fast 9:30 Uhr und keiner zieht sich an. Sicherheitshalber mal das Spielzeug holen und damit vor Frauchens Nase wedeln - ich will zum Hundeplatz. Frauchen fragt, ob es losgehen soll, ich weine vor Freude kurz vor mich hin und gehen Frauchen nicht mehr von den Fersen.

10 Uhr: Wir sind auf den Hundeplatz - dreifach wau. Insgesamt 16 Hunde tummeln sich - von alten Freunden, wie Aragon, Hanja, Puschel, Kira usw. bis zu neuen: Lotte, Arnie. Luci.  Kurzes Toben auf der Butterblumen-Wiese. Doch was ist das - Frauchen spricht mit dem Hundetrainer und geht allein auf den Parcour. Wuff, sie übernimmt einen Teil der Hunde - 8 - und arbeitet als Co-Trainer. Ich bin stolz auf mein Frauchen. Und schon muss ich zeigen, was die anderen machen sollen - das macht Spaß. Tunnel, Sprung über die Tonne, durch das Büchsenhindernis, Sprung durchs Flatterband - Seitenwechsel, Sprung durch den Reifen, Wippe hochlaufen, auf der Mitte warten (Kommando von Frauchen), dann weiter laufen, A-Wand erklimmen, noch zwei Sprünge, fertig - schade, hätte noch weiter gehen können. Frauchen lobt mich und der nächste Hund startet. So üben wir den Agilityparcour 1 Stunde lang - zwischendurch immer mal Pause, Spielen auf der Wiese, Trinken gehen im Bach.

Dann: Wechsel mit der anderen Gruppe. Wir müssen noch Unterordnung üben. Das mag ich gar nicht! Aber Frauchen lässt nicht locker und macht weiter.

12 Uhr: Ende des Trainings. Schade, dass es schon vorbei ist. Ich würde gern noch baden gehen, aber Frauchen lässt mich nicht - zu nass im Auto - immerhin bin ich heute schon 2 x wieder trocken.

Ahoi dann bis nächste Woche. Euer Blümchen

Mai 2006, Katja

Katjas "Blümchen"

 
       
 

 

 

 

 
 
   


©Annett Schröder